Ventolin

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Gebrauchsinformation zu Ventolin

Salbutamol

Salbutamol

Andere Namen: Albuterol

Bioverfügbarkeit: Keine

ATC-Code: R03AC02

Proteinbindung: 0-10%

Metabolismus: Leber

Halbwertszeit: 3.8–6 Stunden

Ausscheidung: Nieren

CAS-Nummer: 18559-94-9

PubChem-CID: 2083

Drug Bank: DB01001

ChemSpider: 1999

UNII: QF8SVZ843E

KEGG: D02147

ChEBI: CHEBI:2549

ChEMBL: ChEMBL714

ECHA-InfoCard: 100.038.552

Summenformel: C13H21NO3

Molare Masse: 239.315 g·mol−1

Wie wirkt es?

Der Wirkstoff in Ventolin heißt Salbutamol. Salbutamol ist ein kurz wirkender Beta-2-Agonist, der die Beta-2-Rezeptoren in der Lunge stimuliert. Dadurch entspannen sich die Muskeln in den Atemwegen und die Atemwege öffnen sich.

Bei Erkrankungen wie Asthma oder chronisch obstruktiven Lungenerkrankungen verengen sich die Atemwege und es ist schwierig, dass Luft in die Lunge und aus der Lunge gelangt. Durch das Öffnen der Atemwege erleichtert Salbutamol das Atmen.

Wie wird es angewendet?

Die Anwendung von Ventolin Druckgasinhalation erfolgt durch Einatmen über den Mund. Die Dosierung ist individuell je nach nach dem Schweregrad des Asthmas festgelegt.

1 Dosis = 1 Inhalation = 100 mcg

Zur Behandlung eines akuten Bronchospasmus wird die Dosis in Höhe von 100 bis 200 Mikrogramm für Erwachsene und Jugendlich über 12 Jahre verordnet.

Wird Ventolin zur Prävention von vorhersehbarem Asthma angewendet, verordnet man normalerweise 200 mcg für Erwachsene und Jugendlich über 12 Jahre

Ventolin kann auch bei Bedarf eingesetzt werden. In diesem Fall sollte der Patient bis zu 200 mcg viermal pro Tag anwenden.

Die maximale Dosis beträgt 8 Sprühstöße (800 mcg) alle 24 Stunden. Der Zeitabstand zwischen 2 aufeinander folgenden Inhalationen beträgt 30 Sekunden und der Zeitabstand zwischen zwei Anwendungen vier bis sechs Stunden.

Nebenwirkungen

Zittern
Zittern

Kopfschmerzen
Kopfschmerzen

Herzrhythmusstörungen
Herzrhythmusstörungen

Muskelschmerzen
Muskelkrämpfe

Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen

  • Mögliche Wechselwirkungen mit anderen Arzneimitteln
  • Vorsicht bei einer Herzerkrankung
Mögliche Wechselwirkungen mit anderen Arzneimitteln
Es ist Vorsicht geboten, wenn die Patienten Diuretika einnehmen, die manchmal angewendet werden, um Bluthochdruck oder eine Herzerkrankung zu behandeln.
Vorsicht bei einer Herzerkrankung
Hierbei geht es um Herzinsuffizienz, Bluthochdruck, ischämisch bedingten Herzschmerzen oder hypertrophe obstruktive Kardiomyopathie.

Andere Handelsnamen

Apsomol Broncho-Inhalat Bronchospray Pädiamol Cyclocaps Salbutamol Epaq Pentamol SalbuHEXAL Salbubronch Ventilastin

Gegenanzeigen

Überempfindlichkeit gegen die Inhaltsstoffe

Schwangerschaft

Nicht sicher

Alkohol

Der Alkoholkonsum erhöht das Risiko für die Komplikationen

Was passiert, wenn Sie die Dosis verpasst haben?

Wenn Sie eine Dosis vergessen haben, nehmen Sie beim nächsten Mal nicht etwa die doppelte Menge ein, sondern führen Sie die Einnahme, wie in der Dosierungsanleitung beschrieben bzw. vom Arzt

Überdosierung

Setzen Sie sich bei dem Verdacht auf eine Überdosierung umgehend mit einem Arzt in Verbindung.

Wechselwirkungen

Es ersteht ein Risiko für ernsthafte Wechselwirkungen. Daher ist eine regelmäßige ärztliche Überwachung erforderlich.

Unerwünschte Reaktionen

Allergische Reaktionen

Niedrige Kaliumwerte im Blut

Verstärkte Blutzufuhr in die Extremitäten

Hyperaktivität

Nahrungsmittel

Die Wirkung des Medikamentes wird durch die Nahrungsmittel nicht beeinflusst.

Aufbewahrung

Bewahren Sie dieses Arzneimittel für Kinder unzugänglich auf.

Häufige Fragen

Sabine Falkenthal
Masterstudentin
Sie studiert Medizin an der Institut für Translationale Immunologie (TIM). Seit 2021 "freie Autorin" bei Gesundheit-Service.
Erfahrungen

Ventolin

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